Bitte das Gerät drehen!

0%

HSV Magdeburg
Handball Pur. Aus Leidenschaft.
Dienstag, 27. September 2016

Ribnitz und Körtge halten ersten Saisonsieg fest

von Jens Aebi

Die weibliche B-Jugend des HSV Magdeburg konnte am 2. Spieltag der mitteldeutschen Oberliga den ersten Saisonerfolg feiern. Gegen den Bundesliganachwuchs vom BSV Sachsen Zwickau gewann man vor allem dank der starken Torhüterleistungen von Saskia Ribnitz (1. HZ) und Kim Körtge (2. HZ) knapp aber verdient mit 18:16 (9:9). Beste Torschützinnen waren Denise Tobies (6/3) und Nele Mertens (5).

Das Ziel für das erste Heimspiel der mitteldeutschen Oberliga war klar. Nach der Niederlage in Radeberg wollte man unbedingt die ersten Punkte einfahren.
Und anfangs sah das auch richtig gut aus, was die HSV-Mädels auf die Platte brachten. Eine bewegliche Abwehr mit einer starken Saskia Ribnitz dahinter und ein variables Umkehrspiel sorgten für die verdiente 7:2 – Führung der Magdeburgerinnen. Doch fortan sollte es mit der guten Angriffseffektivität vorbei sein. Im weiteren Spielverlauf zeigten die Sachsen-Anhalterinnen kaum noch ein gebundenes Positionsspiel und verzettelten sich ständig in Einzelaktionen. Der Gegner aus Sachsen nutzte dies und kam insbesondere über die rechte Außenbahn immer wieder zum Torerfolg und verkürzte auf 7:6.
Wenig später ging Zwickau sogar mit 8:9 in Führung, ehe die aufopferungsvoll kämpfende Nele Mertens zum 9:9 Pausenstand ausgleichen konnte.

Im zweiten Spielabschnitt wollte man das Abschlussverhalten und vor allem das Zusammenspiel verbessern. Aber so richtig sollte es vor allem mit dem Abschluss nicht gelingen. Wie schon in Halbzeit Eins war die HSV-Sieben nur neun Mal erfolgreich. Dass es am Ende trotzdem zum Sieg reichte lag vor allem an den Torhüterleistungen. Nachdem Ribnitz in Durchgang Eins schon mit mehreren tollen Paraden überzeugte, stand ihr die nun eingewechselte Kim Körtge in nichts nach. Mit einer ebenfalls starken Leistung ließ sie sogar nur 7 Gegentore zu.
Die starken Torhüterleistungen waren dann auch ausschlaggebend für den am Ende verdienten 18:16 - Heimerfolg der HSV-Mädels.
„Wir wollten am Ende mindestens ein Tor mehr an der Anzeigetafel zu stehen haben als der Gegner. Das haben wir vor allem dank Saskia und Kim, die sich ein Sonderlob verdient haben, geschafft und auch verdient gewonnen. Glückwunsch an die Mädels. Aber wir müssen uns definitiv im Zusammenspiel und vor allem im Torabschluss verbessern. Das war mehr als augenscheinlich. Dafür haben wir jetzt fünf Wochen Zeit, ehe es gegen die Ausnahmemannschaft vom HC Leipzig geht“, freute sich Trainer Jens Aebi über den Erfolg, zeigte sich aber auch gleichzeitig kritisch über die gezeigte Leistung.

HSV: Ribnitz; Körtge; - Mertens (5); Hahne (2); Grothe; Jahns (2); Lübke (2); Priesing (1); Friedrich (1); Stahnke; Tobies (5/3); Hoffmann; Scheler; Gimmler

weitere Artikel