12.03.18 | B-Jugend weiblich I | von Jens Aebi
Klarer Hinspielerfolg für den HSV Magdeburg

Die weibliche B-Jugend traf am vergangenen Sonntag im Hinspiel um Platz Drei der mitteldeutschen Meisterschaft auf die SG Rödertal/Radeberg. Dank einer ganz starken Teamleistung, aus der noch Annemarie Papenfuß und Torhüterin Saskia Ribnitz herausragten, gewann der HSV Magdeburg deutlich mit 30:16 (12:5).

Das Ziel nach der verpassten Finalteilnahme für die HSV-Sieben ist klar. Die Stadtfelderinnen wollen jetzt natürlich zumindest eine Medaille und sich für die Vorwochenleistung in Leipzig rehabilitieren. Und das gelang zumindest im Hinspiel mehr als beeindruckend.
Von Anfang an stellten die Magdeburgerinnen eine fast unüberwindbare Deckung auf. Verantwortlich dafür waren Lucy Gündel, Emma Schwab, Lea Grothe und Papenfuß im Deckungszentrum, die sich aber eben auch auf ihre Nebenleute verlassen konnten. Und vor allem Torhüterin Ribnitz zeigte eine ganz starke Partie. Sie hielt die Bälle, die sie in Zusammenarbeit mit der Deckung halten muss. Und dazu kam noch ihr ganz starkes Stellungsspiel gegen die gegnerischen Außenspielerinnen und die ein oder andere Glanzparade. Dadurch musste sie in Halbzeit Eins nur Fünf mal hinter sich greifen.
Im Angriff gab es hingegen doch noch den ein oder anderen Kritikpunkt. So gaben die Stadtfelderinnen 4 Konterchancen etwas leichtfertig her und zeigten sich auch im Abschlussverhalten noch zu unkonzentriert. Allerdings gehörte die gegnerische Torhüterin noch zu den Besten ihres Teams. Insgesamt war es aber eine gute erste Halbzeit und der HSV führte verdient mit 12:5.

Für die zweite Halbzeit hatte sich das Heimteam vorgenommen, weiter kompakt in der Abwehr zu stehen und das Tempospiel noch zu forcieren. Und die Sachsen-Anhalterinnen setzten das sehr gut um. Erfreulich war insbesondere, dass sich Papenfuß endlich auch mal für ihre sehr mannschaftsdienliche Spielweise selbst belohnte und zur besten Feldspielerin avancierte. Aber auch Grothe, Eileen Geue oder auch die C-Jugendspielerinnen Gündel, Annika Titsch und Melina Pauels drückten mit ihren tollen Toren dem Angriffsspiel der Heimsieben ihren Stempel auf.
Insgesamt war es dann eine ganz starke Teamleistung die zu einem auch in der Höhe absolut verdienten 30:16 – Erfolg führte.

Trotzdem ist erst Halbzeit im kleinen Finale der mitteldeutschen Meisterschaft. Im Rückspiel am 25.3. in Radeberg ist mindestens eine ähnliche Leistung von Nöten, um am Ende die Bronzemedaille zu gewinnen.

HSV: Ribnitz; Bambynek; - Titsch (3); Rißland (1); Grothe (6); A. Papnefuß (7); Müller (1); Gündel (4); Schwab; Geue (5); Pauels (3);

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