04.04.17 | C-Jugend weiblich | von Jens Aebi
HSV wird Vizelandesmeister

Die weibliche C-Jugend des HSV Magdeburg wird nach einer spannenden Endrunde Vizelandesmeister. Nach Siegen gegen den Jessener SV 53 (21:11) und gegen den TSV Niederndodeleben (12:11) musste man sich nur dem SV Union ebenfalls knapp (11:.12) geschlagen geben.

Ins erste Turnierspiel starteten die Stadtfelderinnen hoch konzentriert. Gegen den Tempohandball des HSV hatte der heimische Jessener SV 53 nichts entgegenzusetzen und die Gäste führten schnell mit 6:1. Es war hocherfreulich, dass die Mädels die Spielvorgaben fast schon perfekt umsetzten und man in diesem Spiel so frühzeitig allen Akteurinnen Einsatzzeiten geben konnte. Zur Pause führt der HSV 11:6. Im zweiten Durchgang hielten die Gastgeberinnen bis zur Hälfte noch mit, ehe sich der HSV bis zum Schluss auf 21:11 absetzte.

Im zweiten Turnierspiel für den HSV traf man auf den Angstgegner vom TSV Niederndodeleben. Der TSV holte sich auch dank eines in der Höhe absolut verdienten 29:20-Erfolges im Rückspiel der Nordligasaison den Meistertitel. Somit lag die Favoritenrolle doch leicht beim TSV. Allerdings hatte der Gegner auch schon das sehr kräftezehrende Spiel gegen Union, welches sie unmittelbar davor und denkbar unglücklich mit 12:13 verloren, in den Beinen.
In der Anfangsphase war die sehr faire Partie ausgeglichen. Der HSV legte bis zum 3:2 immer vor. In der Folge drehte der TSV die Partie in eine eigene 4:7-Führung. Auch zum Pausenpfiff hatte das Team aus dem Bördekreis mit 7:9 die Nase vorn.
Die zweite Halbzeit sollte dann eine spannende, kampfbetonte aber weiterhin sehr faire Partie bleiben. Niederndodeleben blieb bis zum 11:8 vorn. Allerdings war das dann auch der letzte Treffer für den Gegner. Die Magdeburgerinnen bauten in der Folge ein wahres Abwehrbollwerk auf. Verantwortlich dafür waren vor allem Annemarie Papenfuß, Emma Schwab, sowie Torhüterin Samantha Bambynek. Aber insgesamt war es in den nächsten zehn Minuten eine klasse Teamleistung. Doch auch beim HSV sollte im Angriff nicht alles klappen. Aber es wurde nun endlich um jeden einzelnen Ball gekämpft. So konnte der HSV fast mit dem Schlusspfiff den vielleicht etwas glücklichen aber durchaus verdienten und vielumjubelten Siegtreffer erzielen.

Damit ging es im Spiel gegen Union Halle/Neustadt um den Landesmeistertitel. Auch hier entwickelte sich eine spannende Begegnung. Zur Halbzeit führte der HSV mit 8:7. Doch in Halbzeit Zwei drehte Union nach und nach das Spiel. Leider fehlte gerade im zweiten Durchgang die noch gegen Niederndodeleben so entscheidende Teamleistung. Immer wieder verzettelte man sich in Einzelaktion, die teilweise auch zu unkonzentriert abgeschlossen wurden. So gewann Halle am Ende mit 12:11 und sicherte sich den Landesmeistertitel vor dem HSV.

Dadurch qualifizierten sich Union und der HSV für die mitteldeutsche Meisterschaft. Dort geht es für die Stadtfelderinnen am 22. Oder 23.4. in Leipzig weiter. Bei der Vorrunde mit dem heimischen HCL und dem SV Wartburgstadt Eisenach muss man Erster oder Zweiter werden, um sich für die Endrunde am 13. Oder 14.5. zu qualifizieren.

HSV: Bambynek; Weyer; - Pauels; Girrmann; P. Papenfuß; A. Papenfuß; Müller; Titsch; Koulechova; Schwab; Ozsvald; Beinroth; Belling; Rißland; von Wangelin

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