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HSV Magdeburg
Handball Pur. Aus Leidenschaft.
Dienstag, 26. März 2019

HSV Magdeburg sichert sich den Landesmeistertitel

von Jens Aebi

Die weibliche C-Jugend konnte sich am Wochenende die Landesmeisterschaft in ihrer Altersklasse sichern. In der Finalrunde musste man sich im ersten Spiel dem Landesleistungszentrum aus Halle/Neustadt mit 7:8 geschlagen geben. Das zweite Spiel gewannen die Magdeburgerinnen sicher mit 16:10 gegen die HG 85 Köthen. Da die Mädels vom Meister aus dem Spielbezirk Anhalt gegen den Bundesliganachwuchs aus Halle nicht unerwartet aber in der Höhe doch überraschend mit 22:15 gewannen, ging es bei den Platzierungen um das Torverhältnis. Und dort hatten die HSV-Mädels die Nase vorn. Vizelandesmeister wurde die HG 85 Köthen und Union musste sich mit dem 3. Platz begnügen.

Das erste Spiel in der Endrunde gegen die Gastgeberinnen aus Halle war definitiv nicht das Beste, was die Mädels vom HSV in dieser Saison am Angriff ablieferten. Immer wieder haderte man mit dem sehr ungewöhnlichen Spielgerät. So kamen die Stadtfelderinnen auf Grund vieler Technik- und Regelfehler und einer immens hohen Anzahl an Fehlwürfen auf eine unterirdische Angriffseffizienz von unter 30 %. Dass man dieses Spiel am Ende trotzdem nur mit 7:8 verlor, lag wiederum an der starken Abwehrleistung. Hier wurde zum wiederholten Male eine sehr lauffreudige, offensive und ballorientierte Deckung aufgestellt. Insbesondere Emmy Grothe avancierte auch während des gesamten Turniers zur besten Abwehrspielerin. Und kamen doch mal Bälle über die Außenposition durch, war Torhüterin Lara Steinman mit guten Paraden zur Stelle.
Trotzdem mussten sich die Magdeburgerinnen in diesem Landesderby auf Grund der miserablen Angriffsleistung knapp aber vom Spielverlauf her verdient geschlagen geben.

Im zweiten Spiel traf die HSV-Sieben auf die HG 85 Köthen. Gegen den Staffelsieger aus dem Spielbezirk Anhalt gewann der alte und neue Meister aus der Landeshauptstadt trotz erneut vieler Fehler sicher mit 16:10. Wichtig war die, der Altersklasse entsprechende, gute offensive Abwehr. Dadurch konnte man die Kreise der besten Spielerin des Turniers, Gerda Kairyte, weitestgehend einengen. Neben der starken Leistung von Emmy Grothe konnten auch Antonia Ruhland im Zentrum und Torhüterin Elisabeth Kleber mit guten Paraden in der Defensive überzeugen. Und im Angriff hatte der HSV mit Anne-Lotte Kramß und Sophie Ribbert zwei Spielerinnen, die mit ihren Erfolgserlebnissen die Mannschaft vorantrieben. So gewannen die Magdeburgerinnen verdient mit 16:10.

Im dritten Spiel des Tages trafen dann das Landesleistungszentrum aus Halle/Neustadt und die HG 85 Köthen aufeinander. Dieses gewannen die Mädels aus der Bachstadt zumindest in der Höhe etwas überraschend mit 22:15. Überraschend auch, weil Köthen trotz der Doppelbelastung und des mit Abstand kleinsten Kaders dem Gegner in der zweiten Halbzeit keine Chance mehr ließ. Dadurch holte sich die HG verdient die Vizelandesmeisterschaft hinter den Mädels vom HSV Magdeburg und vor dem Bundesliganachwuchs aus Halle/Neustadt.

Weiter geht es für die HG und den HSV in zwei Wochen mit der Vorrunde um die mitteldeutsche Meisterschaft.

HSV: Kleber; Steinmann; - Vogt; Paul; Halloul; Ribbert; Walter; Grothe; Kramß; Köllner; Huber; Engelhardt; Witt; Formund; Karschunke; E. Treffkorn; Ruhland; Wiesner

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