12.06.17 | A-Jugend weiblich | von Harry Jahns
HSV Magdeburg qualifiziert sich für die Bundesliga

Acht Mannschaften trafen sich in Magdeburg zur letzten Qualifikationsrunde für die weibliche A-Jugend Bundesliga 2017/2018. Der HSV Magdeburg war dabei Gastgeber für den SV GW Schwerin, die JSG HLZ Ahlen und den SV Union Halle. Im ersten Spiel traf der HSV auf die JSG HLZ Ahlen. Die Gäste erwischten den besseren Start und lagen 2:0 vor, doch der HSV fing sich und drehte das Spiel. Vor allem Paula Hahne wurde immer wieder auf der Außenposition freigespielt. So traf sie kurz vor der Pause zur 7:4 Führung.

in der zweiten Spielhälfte bestimmten dann die Magdeburger das geschehen. Kim Körtge war ein sicherer Rückhalt und im Angriff trafen Nele Mertens und Henriette Dreier. Der HSV kam so zum wichtigen 14:10 Erfolg.

Nach einer kurzen Pause ging es im Spiel gegen Schwerin schon um den Gruppensieg. Nach einem 6:2 Rückstand wurde der HSV immer stärker. Vor allem Josephine Horrmann verkürzte für den HSV. Als Henriette Dreier zum 16:16 traf, war alles wieder offen. Doch ein Siebenmeter besiegelte die knappe Niederlage 17:16 des HSV.
Im letzten Spiel stand dann das Landesderby gegen SV Union Halle-Neustadt an. Für die qualifizierten Magdeburgerinnen ging es um den 2.Tabellenplatz und so spielte der HSV auch sehr konzentriert. Vor allem Nele Weigelt und Nele Mertens sorgten für die Freiräume die Henriette Dreier konsequent nutzte. Nach einem Treffer von Emely Lange lag der HSV zur Pause mit 6:4 vorn. Diesen Vorsprung verteidigten die HSV Damen. Eine konsequente Abwehrarbeit war die Grundlage für den 11:8 Sieg und das Erreichen der letzten Runde.

Gegen den Tabellenzweiten der anderen Gruppe, die TG Hörste, ging es schon um die Bundesliga Qualifikation. Die Magdeburgerinnen starteten sehr hektisch. Dies nutzten die Gäste und führten nach 11 Minuten mit 7:4. Nach einer Auszeit fingen sich die Magdeburgerinnen wieder und innerhalb von 2 Minuten sorgten Dreier, Hahne und Weigelt für den 7:7 Halbzeitstand.

In der zweiten Spielhälfte bestimmte dann der HSV klar das Spielgeschehen. Kim Körtge hielt und im Angriff sorgten Christin Lübke und Jenna Priesing für die Spielentscheidung. Am Ende siegte der HSV mit 13:10 und qualifizierte sich mit seiner sehr jungen A-Jugend erstmals für die Bundesliga. Mit dem HSV konnte sich auch die JSG HLZ Ahlen über die Qualifikation freuen.

Endstand der 2.Qualifikationsrunde
1. HSV Magdeburg 4:2 Punkte
2. JSG HLZ Ahlen 4:2 Punkte
TSG Hörste 3:3 Punkte
HSG Nienburg 3:3 Punkte

HSV: Körtge, Pape, Ribnitz ; Lange 4, Priesing 2, Friedrich, Lübke 3, Horrmann 5,Tobies, Scheler, Hofmann 1, Hahne 11, Dreier 19/12, Grothe 2, Mertens 9/4, Weigelt 6