31.08.17 | B-Jugend weiblich I | von Jens Aebi
HSV Magdeburg doppelter Turniersieger


Am vergangenen Wochenende fand der 11. Internationale Börde-Cup in und um Magdeburg statt. Und der HSV Magdeburg, neben dem BSV 93 Magdeburg und dem Barleber HC Mitausrichter des Turniers, holte sich in der weiblichen A- und B-Jugend den Turniersieg und avancierte damit zum erfolgreichsten Verein des Börde-Cup. Die männliche C-Jugend (7. Platz), die männliche B-Jugend (13.Platz) und die weibliche C-Jugend (7. Platz) traten jeweils mit sehr jungen Mannschaften an und schlugen sich teilweise durchaus achtbar.

Mit 15 Teams war das Turnier der B-Mädels zahlenmäßig sehr gut besetzt. Aber auch qualitativ hatten es die Spiele in sich. Als Tabellenzweiter traf man im Viertelfinale auf den traditionsreichen Rostocker HC. In einer sehr spannenden Begegnung setzten sich die Stadtfelderinnen etwas glücklich im 7-Meter-Werfen mit 9:8 durch. Im Halbfinale traf man auf den letztjährigen Finalgegner, die TSG Friesenheim. Anfangs zeigten sich die HSV-Mädels, die von nun an ohne die Papenfuß-Zwillinge auskommen mussten, von der sehr aggressiven und offensiven Deckung durchaus beeindruckt und sahen sich verdient mit 2:6 im Hintertreffen. Doch dank einer enormen Leistungssteigerung des gesamten Teams wurde das Spiel gedreht und die HSV-Sieben gewann verdient mit 8:7.
Im Finale hieß der Gegner dann HSG Marne/Brunsbüttel, die bis dato kein Spiel verloren hatten. Und auch im Endspiel sah anfangs alles nach einem Sieg für die Gäste aus. Erneut beeindruckt von einem noch offensiveren Deckungssystem lagen die Magdeburgerinnen, ähnlich wie im Halbfinale, 1:5 im Rückstand. Doch wieder schien die HSV-Sieben die größeren Kraftreserven zu haben. Danke einer tollen Deckungsleistung des gesamten Teams, mit einer im gesamten Turnier überzeugenden Saskia Ribnitz dahinter, und der beiden im Angriff ganz stark spielenden Emma Schwab und C-Jugendakteurin Lucy Gündel drehten die Gastgeberinnen die Partie und gewannen das Finale absolut verdient mit 12:10. Erfreulich war vor allem, dass man in den wichtigen Spielen hinten raus immer wieder zulegen konnte und mit der jungen B-Jugendmannschaft das Turnier dann verdient gewann.

B-Mädels: Ribnitz; Weyer; - Friedrich; Gündel; A. Papenfuß; P. Papenfuß; Titsch; Geue; Miehe; Schwab; Gimmler; Koulechova

Bei den A-Mädels waren nach mehreren kurzfristigen Absagen nur 5 Teams am Start. Und auch das Niveau war sicherlich nicht ganz so hoch, wie bei der B-Jugend. Und somit setzte sich der HSV in der Vorrunde bis auf ein Unentschieden auch mehr als souverän durch. Auch in den Finalspielen hatten die Gegner gegen den Bundesligisten keine Chance. So fertigten die Stadtfelderinnen im Halbfinale Pro Sport Berlin mit 12:1 ab. Und im Finale hatte dann der TSV Hahlen beim 15:8-Erfolg ebenfalls keine Chance.

A-Mädels: Körtge; Pape; - Lange; Grothe; Mertens; Tobies; Horrmann; Lübke; Scheler; Priesing; Stahnke

Insgesamt war auch der 11.Börde-Cup wieder ein toll organisiertes Turnier. Der Dank gilt neben den austragenden Vereinen vor allem auch der Unterstützung der Stadt Magdeburg und der Gemeinde Barleben.