28.03.17 | B-Jugend weiblich I | von Jens Aebi
HSV drittbeste Mannschaft Mitteldeutschlands

Die weibliche B-Jugend des HSV Magdeburg musste sich im Spiel um Platz Zwei gegen den Radeberger SV verdient mit 21:26 (10:14) geschlagen geben. Damit sind die Medaillen in der mitteldeutschen Oberliga vergeben. Hinter dem Meister vom HC Leipzig sicherte sich Radeberg die Silber- und der HSV Magdeburg die Bronzemedaille.

Erneut trat der HSV stark ersatzgeschwächt an. Kurzfristig gesellte sich zur Verletztenliste auch noch die zuletzt stark aufspielende Denise Tobies. Dadurch hatten die Magdeburgerinnen mit Nele Mertens und Gina-Sophie Friedrich nur noch zwei etatmäßige Rückraumspielerinnen. So mussten mit Lucie Müller und Annemarie Papenfuß zwei C-Jugendliche ran. Und beide machten ihre Sache gut. V.a. Papenfuß zeigte eine sehr ansprechende Leistung. Aber trotzdem sollte es an diesem Tag nicht zum Sieg reichen. Das lag zum einen am mangelnden Zusammenspiel und zum anderen an der schlechten Wurfquote von den Außenpositionen. So übernahmen die Gäste aus Sachsen schnell das Komando und waren immer wieder über ihre wurfgewaltigen Rückraumspielerinnen erfolgreich. Auch auf Grund einiger Unachtsamkeiten auf Seiten des HSV führte Radeberg schon zur Halbzeit verdient mit 10:14.

Und auch im zweiten Durchgang änderte sich am Ergebnis nichts. Doch an der Einstellung lag es nicht. Die Heimsieben versuchte nun alles. Von einer einzelnen bis hin zur gesamten Manndeckung probierte man den Radebergerinnen gefährlich zu werden. Doch immer wieder scheiterten die Stadtfelderinnen bei klarsten Einwurfmöglichkeiten an der guten gegnerischen Torhüterin. Damit gewann der Radeberger SV am Ende mit 21:26 und konnte absolut verdient vom Vizepräsidenten des Handballverbandes Sachsen-Anhalt Ronny Dedens die Silbermedaillen in Empfang nehmen.
Für den heimischen HSV Magdeburg reichte es somit zum Minimalziel Bronzemedaille. Trotzdem sollte man auf das Erreichte stolz sein. Denn trotz der vielen Verletzungssorgen während der Saison kann man sich nun als drittbeste Mannschaft Mitteldeutschlands bezeichnen. Und der Großteil des Teams kann im nächsten Jahr noch einmal in der B-Jugend um die mitteldeutsche Meisterschaft spielen.


HSV: Ribnitz; Körtge; - Lange; Mertens (4); Hahne (4); A. Papenfuß (4); Müller (2); Lübke (6); Priesing; Friedrich; Stahnke (1);

Spieltag

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