16.05.17 | C-Jugend weiblich | von Jens Aebi
C-Mädels holen Bronzemedaille

Am vergangenen Sonntag fand die Endrunde der mitteldeutschen Meisterschaft der weiblichen C-Jugend in Halle an der Saale statt. Und die Mädels vom HSV Magdeburg holten sich vor allem dank einer tollen zweiten Halbzeit im Spiel um Platz Drei die Bronzemedaille und dürfen sich damit als drittbeste Mannschaft Mitteldeutschlands bezeichnen.

Im Halbfinale trafen die Stadtfelderinnen auf den SSV Heidenau, seines Zeichen Vizemeister in Sachsen. Der Gegner aus der sächsischen Schweiz spielte ein sehr offensives Abwehrsystem, was die Magdeburgerinnen doch des Öfteren vor Probleme stellte. Und auch die sonst so bewegliche Hintermannschaft des HSV wies in diesem Spiel große Lücken auf. Trotzdem war das Spiel zur Pause (12:13) noch längst nicht entschieden.
Auch im zweiten Durchgang blieb das Halbfinale durchaus spannend. Auf Seiten der HSV-Sieben wechselten sich aber leider die guten Aktionen und teilweise auch einfach herausgespielten Tore mit ebenfalls einfachen Fehlern ab. So sollte auch der Ausgleich trotz mehrfacher Chancen einfach nicht gelingen. Am Ende musste man sich dann dem sehr beweglichen Gegner verdient mit 27:30 geschlagen geben.
Da der HC Leipzig das andere Halbfinale sicher mit 29:22 gegen den gastgebenden SV Union Halle/Neustadt gewann kam es im Spiel um Platz Drei zum Landesderby.

HSV: Weyer; Bambynek; - Pauels (3); P. Papenfuß (4); A. Papenfuß (4); Müller (3); Titsch (1); Koulechova (2); Schwab (4); Ozsvald; Beinroth; Belling; Rißland (6); von Wangelin;

Auch in der ersten Halbzeit im Spiel um Platz Drei gegen den ewigen Dauerrivalen fand der HSV einfach nicht ins Spiel. Auch hier wechselten sich Licht und Schatten viel zu häufig ab. So drohte beim 9:14 für Union in der 20. Spielminute das Spiel früh in eine Richtung zu gehen. Doch durch eine Deckungsumstellung und dem Torwartwechsel ging ein Ruck durch das Team aus der Landeshauptstadt. Bis zum Pausenpfiff verkürzten die Gäste auf 12:15.
Und der Beginn der zweiten Hälfte gehörte ganz klar dem HSV. Trotz einer Zeitstrafe gegen Lucie Müller ließ man in den ersten fünf Minuten keinen Gegentreffer. Und selbst war man fünfmal erfolgreich, so dass die Stadtfelderinnen das Spiel in eine eigene 17:15-Führung drehten. Im weiteren Verlauf zeigte man endlich die notwendige Einstellung und den im ersten Spiel so schmerzlich vermissten Teamspirit. Zwar konnte Halle nochmal zum 23:23 ausgleichen, doch der HSV hielt die Spannung weiter hoch und setzte sich am Ende verdient mit 28:26 durch.
Dadurch sicherte sich der HSV die Bronzemedaille dank einer in der zweiten Halbzeit absolut starken Teamleistung. Trotzdem muss man noch 2 Spielerinnen hervorheben. Zum einen Torhüterinnen Svenja Weyer, die mit guten Paraden das Team im Spiel hielt. Und zum anderen Pauline Papenfuß, die endlich zeigte, was für Potenzial in ihr steckt. Denn die Rückraumspielerinnen traf aus allen Lagen und avancierte mit elf Treffern zur besten Torschützin.

Im Finale setzte sich der HC Leipzig mit 53:25 gegen Heidenau durch.

HSV: Weyer; Bambynek; - Girmann; P.Papenfuß (11); A. Papenfuß (2); Müller (5); Titsch (1); Koulechova (1); Schwab (1); Ozsvald; Beinroth; Belling (1); Rißland (5); von Wangelin (1)

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