21.11.17 | B-Jugend weiblich II | von Jens Aebi
B II-Mädels mit zwei deutlichen Siegen innerhalb von sechs Stunden

Die 2. weibliche B-Jugend des HSV Magdeburg konnte am vergangenen Samstag gleich zwei Siege an einem Tag einfahren. Zuerst gewannen die Stadtfelderinnen das Spitzenspiel beim TSV Niederndodeleben mit 22:34(10:18). Direkt im Anschluss hatte der Jessener SV beim deutlichen 37:15 (19:7) Heimerfolg das Nachsehen.

Im Spitzenspiel der Sachsen-Anhalt-Liga traten die Gastgeberinnen aus Niederndodeleben ohne etatmäßige Torhüterin an. Wohl aus diesem Grunde suchten sie die Flucht nach vorn und spielten verschiedene Formen der Manndeckung.
Insbesondere Lucy Gündel, die beim TSV groß wurde, erfreute sich über das gesamte Spiel hinweg einer Pressdeckung. Und trotzdem avancierte sie, nicht nur auf Grund ihrer 10 Tore, zur besten Spielerin.
In den ersten 20 Minuten versuchten die Gastgeberinnen Annemarie Papenfuß und Gündel aus dem Spiel zu nehmen. Dadurch blieb der TSV bis zum 7:9 auch auf Tuchfühlung. Erst zum Ende des ersten Durchgangs setzte sich der HSV insbesondere durch Tore von Lucie Müller auf 10:18 ab.

Im zweiten Durchgang spielten die Randmagdeburgerinnen sogar fast eine komplette Manndeckung. Und die HSV-Sieben zeigte sich sichtlich beeindruckt. Viel zu wenig Bewegung ohne Ball im Angriff der Gäste waren der Grund, dass Niederndodeleben sogar auf 20:24 verkürzte. Doch eine Auszeit und die wesentlich größeren Kraftreserven sorgten dafür, dass die Stadtfelderinnen ihren Vorsprung wieder ausbauen konnten. Großen Anteil daran hatten vor allen die C-Jugendspielerinnen Alica Rißland, Annika Titsch und Anastasia Koulechova mit ihren Toren. Am Ende stand ein auch in der Höhe verdienter 34:22 – Auswärtserfolg zu Buche.

HSV: Weyer; Bambynek; - Titsch (3); Rißland (7); A. Papenfuß (4); Müller (4); Gündel (10); Koulechova (3); Schwab (2); Miehe (1); Geue; Pauels

Nur zwei Stunden später wurde das Heimspiel gegen den Jessener SV angepfiffen. In diesem Spiel startete die Heimsieben mit einer offensiven 3:2:1-Deckung. Und trotz der vorherigen Belastung zeigten sich die Stadtfelderinnen sehr lauffreudig und setzten den Gegner so früh unter Druck. Auch dank einer guten Torhüterleistung und einem sehr temporeichen Umkehrspiel war das Spiel spätestens in der 19. Minute beim 16:1 durch Friederike von Wangelin entschieden. Das letzte HSV-Tor in Halbzeit Eins netzte die in diesem Spiel beste Spielerin Annika Titsch nach einer starken 1:1-Aktion ins JSV-Tor ein.

Im zweiten Durchgang blieb es bis zum 23:10 (36. Min) für die Heimsieben durchaus ausgeglichen. Erneut war es Titsch mit ihrem Tor, die trotz der Doppelbelastung an diesem Tage zur Schlussoffensive blies. Gegen die nun wieder aggressivere Deckung und das bessere Tempospiel hatten die Gäste nichts mehr entgegenzusetzen. So gewann der HSV auch das zweite Spiel innerhalb von sechs Stunden verdient mit 37:15.

HSV: Weyer; Bambynek; - Titsch (7); Rißland (5); A. Papenfuß (4); Müller (3); Gündel (5); Kramß (1); Schwab (3); Miehe (4); Geue (2); Beinroth (2); von Wangelin (1)