21.03.17 | B-Jugend weiblich I | von Jens Aebi
15 mutlose Minuten bringen dem Favoriten den verdienten Sieg

Die weibliche B-Jugend des HSV Magdeburg musste beim HC Leipzig in der mitteldeutschen Oberliga eine verdiente 28:17 (14:6) – Niederlage einstecken. Damit sind die Sachsen der neue Meister und qualifiziert für die deutsche Meisterschaft. Für die Magdeburgerinnen kommt es am kommenden Samstag ab 13:00 Uhr in der Sporthalle Sudenburg zum Endspiel um die Vizemeisterschaft gegen den Radeberger SV.

In den ersten 10 Minuten zeigten sich die Gäste aus Sachsen-Anhalt durchaus als ebenbürtiger Gegner. Auch vom Tempo her spielte man munter mit. Doch eine frühe Zeitstrafe in der 7. Minute beim Spielstand von 3:3 brachte die Magdeburgerinnen aus dem Konzept. Der HCL nutzte die Überzahl und ging 6:4 in Front. Doch auch als der HSV wieder auffüllen konnte kehrte keine Besserung ein. Viel zu mutlos agierte nun der HSV. Und Leipzig wies nun ihre Vormachtstellung in dieser Saison in den nächsten 15 Minuten eindeutig nach. Jeder kleine Fehler wurde mit dem Tempospiel des neuen Meisters bestraft. So führten die Gastgeberinnen zur Pause schon vorentscheidend mit 14:6.

Die Devise für den zweiten Durchgang seitens der Gäste war nun klar. Zu verlieren hatte man nichts mehr und konnte dementsprechend mutiger und befreiter aufspielen. Und das taten die Mädels von der Elbe auch. Zwar baute der Bundesliganachwuchs den Vorsprung am Anfang der zweiten Hälfte noch aus, doch fortan spielte der Magdeburgerinnen munter mit. Verantwortlich dafür war sicherlich auch eine Umstellung auf eine offensivere Deckungsvariante, die vielleicht auch ein bisschen zu spät kam. So konnten die Gäste das Spiel in der zweiten Hälfte einigermaßen ausgeglichen gestalten.
Dadurch zeigte sich der HSV, der dazu im Schnitt noch fast ein Jahr jünger war als der Gegner, nicht ganz unzufrieden mit der gezeigten Leistung vor allem im Durchgang Zwei. Am Ende gewannen die Messestädterinnen aber souverän mit 28:17.

HSV: Körtge; Ribnitz; - Lange; Mertens (5); Hahne (3); Horrmann (1); Lübke (1); Priesing (2); Friedrich; Stahnke; Tobies (5); Scheler

Spieltag

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